Pilotprojekt "aufsuchende Jugendarbeit mit Asylsuchenden"

 

Die Situation der Flüchtlinge hat sich insbesondere im Raum Aarau verschärft. Die "unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden", die sogenannten UMAs und allgemein die zahlreichen (meist männlichen) jungen Erwachsenen, bilden eine besonders sensible Gruppe, die deshalb auch besonders viel Aufmerksamkeit braucht.

Zielsetzung: Eine Ansprechperson für die jungen Asylsuchenden im öffentlichen Raum

Der Situation im öffentlichen Raum soll konstruktiv begegnet werden. Dazu ist es wichtig, dass die jungen Asylsuchenden im öffentlichen Raum eine Form von Begleitung erfahren und mindestens eine Ansprechperson haben. Diese Person bedient sich der Methode der "aufsuchenden Jugendarbeit". Die Hauptaufgabe dieser Ansprechperson besteht darin, mit den UMAs und jungen Erwachsenen einen persönlichen Kontakt aufzubauen und ihre Situation zu verstehen, sich ihr Vertrauen zu erarbeiten. Die Ansprechperson kennt die Verhältnisse im Raum Aarau gut, ist mit den wichtigen Stellen vernetzt und kann im Bedarfsfall Kontakte herstellen, Informationen vermitteln oder im Konfliktfall moderierend, deeskalierend und präventiv einwirken.

Pilotversuch  aufsuchende Jugendarbeit mit jungen Asylsuchenden um 2 Jahre verlängert bis Ende 2018

Mit dem Projekt "aufsuchende Jugendarbeit für Asylsuchende" betritt die Stadt Aarau in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Suhr und Buchs Neuland. Das Projekt wird vom Kanton Aargau und vom Rotary Club unterstützt.

Mit Jathur Premachandran, der durch seine eigene Flüchtlingserfahrung, seinen schulischen und beruflichen Hintergrund und seine gute Integration in der Aufnahmegesellschaft ideale Voraussetzungen mitbringt, konnte eine Fachperson für diese anspruchsvolle Arbeit gefunden werden.

Kontakt:

Jathur Premachandran, aufsuchen.asyl.aarau@gmail.com, 079 764 20 89


 

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